Was summt und brummt in der GS-Graupa?
oder „Was summt und brummt auf der Wiese?“ In den ersten vier Stunden des heutigen Schultages verwandelte sich die Grundschule Graupa in ein lebendiges Forschungszentrum für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3a. Unter dem Motto „Was summt und brummt auf der Wiese?“ begaben sich die Kinder auf eine spannende Entdeckungsreise in die Welt der Wild- und Honigbienen. Durchgeführt wurde das Projekt von René und Yvonne, den Teammitgliedern des KiJuBee-Netzwerks, die den Vormittag mit viel Herzblut und Fachwissen gestalteten. Besonders stolz sind wir darauf, dass Yvonne zudem als offizielle Naturschutzhelferin für die Untere Naturschutzbehörde in Sachsen tätig ist. Sie nutzte die Gelegenheit, den Kindern von ihrer wichtigen Arbeit zu berichten und ihnen zu zeigen, wie aktiv gelebter Naturschutz in unserer Region aussieht.
Grundlage des Vormittags war das eigens vom KiJuBee-Netzwerk für Wild- und Honigbienen entwickelte Bildungskonzept. Dieses Konzept zielt darauf ab, Wissen nicht nur theoretisch, sondern spielerisch und greifbar zu vermitteln. Ein besonderer Service des Netzwerks: Die professionell gestalteten Bildungsmaterialien, wie zum Beispiel die informativen Roll-ups mit den dazugehörigen interaktiven Quizzen, können von Schulen und Kitas für eigene Projekttage ausgeliehen werden.
Der erste Teil des Vormittags widmete sich so der faszinierenden Artenvielfalt der Wildbienen. Mit einer beeindruckenden Menge an Anschauungsmaterial wurde der 3a verdeutlicht, dass Biene nicht gleich Biene ist. Von der pelzigen Hummel bis zur winzigen Mauerbiene gab es viel zu entdecken. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf dem Schutz dieser Insekten: Gemeinsam wurde erarbeitet, wie geeignete Nisthilfen aussehen müssen und warum es so überlebenswichtig ist, den Wildbienen aktiv zu helfen. Die Kinder lernten schnell, dass schon kleine Maßnahmen im eigenen Garten einen großen Unterschied machen können.
Im zweiten Abschnitt des Projekttages tauchte die Klasse tief in die perfekt organisierte Lebenswelt der Honigbienen ein. Hier staunten die Jungen und Mädchen über die komplexen Abläufe innerhalb eines Bienenstaates. Zum Abschluss des Vormittags wurde die Theorie in die Praxis übersetzt: Beim gemeinsamen Bau eines Fröbelturms konnte die 3a ihren eigenen Teamgeist unter Beweis stellen. Genau wie in einer Bienengemeinschaft kam es auf die Koordination jedes Einzelnen an, um das Ziel zu erreichen. Das Ergebnis war eindeutig: Die Schülerinnen und Schüler der 3a sind als Gemeinschaft mindestens genauso stark und fleißig wie ein echtes Bienenvolk.